Wer wird Millionär – ähm, König_in?

Christmas illustration_AusschnittHui, hallo, liebe Friends!

Zum letzten Mal in dieser Saison nochmals ein Weihnachtsbildchen posten – am 6. Januar ist ja offiziell der letzte Weihnachtstag. Daher also nochmals so richtig schön geniessen. Am Besten mit einem selbst gemachten Dreikönigskuchen.

Blog_2014-01-05_Dreikoenigskuchen_7Das Rezept habe ich letzte Saison dank dem Tipp einer Facebook-Freundin bei tier-im-fokus entdeckt, entwickelt hat es Ursi Lüthy. TIF führt einen Tif-Topf (in Anlehnung an das in der Schweiz beliebte Basis-Kochbuch Tipf-Topf). Da gibt es einige leckere und vorallem tierleidfreie Rezepte zu entdecken, über die ich auch schon berichtet, gebacken und gebloggt habe, zum Beispiel über den Osterfladen oder über die Rüeblitorte. Doch heute geht’s weder um Ostern noch um Rübeli, sondern um die Wurst – ähm, nein, einen Dreikönigskuchen! Hui, Fox, komm, halt dich kurz…. :-O

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Zutaten

  • 500 Gramm Mehl; tif empfiehlt Zopfmehl, ich verwende Halbweissmehl
  • 3 dl (300 ml) Sojamilch
  • einen Hefewürfel (42 Gramm)
  • 2 TL Birnel (Birnendicksaft)
  • 2 EL Zucker
  • 1.5 TL Salz
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 4 EL neutrales Öl, beispielsweise Schweizer Rapsöl
  • 120 Gramm Mandelmasse, backfähig
  • 75 Gramm Rosinen bzw. Sultaninen
  • Für die Dekoration benötigst du Sojamilch, gehobelte Mandeln sowie Hagelzucker
  • König/in und Krone – da kannst du natürlich herrlich improvisieren; beispielsweise kannst du ein Fünfräpplerstück verwenden oder vielleicht hast du noch kreativere Ideen. Auch eine Krone lässt sich wunderbar aus verschiedenen Materialien herstellen; zum Beispiel aus einer Verpackung mit Hilfe einer Schere oder einem Japanmesser und die Krone mit Farbe oder altem Geschenkpapier aufpeppen.

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Zubereitung

  • Die Rosinen bzw. Sultaninen eine Stunde in Wasser einweichen. Der tif-topf weiss dazu, dass sie so beim Backen nicht schwarz werden und zudem schön saftig bleiben.
  • Die Sojamilch (oder zumindest einen Teil davon, beispielsweise 100 ml) leicht erwärmen, den Zucker dazu geben und darin die Hefe auflösen. Die Hefetierchen fühlen sich in diesem Milieu sauwohl und gedeihen prächtig.
  • Aus dem Mehl, Salz, Birnendicksaft, Pflanzenöl, der Zitronenschale und dem Hefe-Sojamilchgemisch sowie der restlichen Sojamilch einen Teig kneten. (Übrig bleiben dir also noch die Mandelmasse und die Rosinen)
  • Die Mandelmasse in kleinen Stückchen langsam zum Teig geben und kräftig kneten – hui, das wird eine richtig schöne klebrige Angelegenheit!
  • Zum Schluss die Rosinen bzw. Sultaninen dazu geben und nochmals kurz kneten.
  • Den Teig an einem warmen Ort zugedeckt ungefähr 90 Minuten aufgehen lassen.
  • Wenn du einen so richtig professionellen Dreikönig_innen-Kuchen herstellen willst, wägst du nun den Teig ab: 1 Mittelstück mit 400 Gramm, 8 Teile mit 80 Gramm.
  • Alle Teile rund formen. Lege das Mittelstück auf die Mitte eines mit Backpapier belegten Bleches. Lege nun die kleinen Teile rund um das Mittelstück dazu, so dass sich die einzelnen Teile leicht berühren.
  • Bestreiche den ganzen Kuchen mit Sojamilch.
  • Traditionellerweise wird das Mittelstück mit gehobelten Mandelblättchen und der ganze Kuchen mit Hagelzucker bestreut; natürlich kannst du dein Kunstwerk nach deinen Vorlieben verzieren 😉
  • Heize den Backofen auf 200 Grad vor.
  • Lasse den Königskuchen nochmals ungefähr 20 Minuten aufgehen.
  • Backe deinen Königksuchen für zirka 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad.

Und? Wie ist dein Prachtstück geworden? Wer wurde bei euch König oder Königin? Oder seid ihr gar alle Königinnen und Könige geworden?

Herzliche Weihnachtsküsse, ähm, -grüsse,
euer VeganFox.

Santa Claus

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