Die Balkongarten-Saison ist eröffnet! Vegan Wednesday #81

Vegan-Wednesday-LogoHey Folks!

Letzte Woche war es einfach so herrlich! Sonnig, warm – also höchste Zeit, sich’s auf dem Balkon gemütlich zu machen! Das tolle Wetter habe ich in vollen Zügen ausgenutzt.

Seht und lest selber, welch kulinarische Leckerbissen mich dabei begleitet haben!

Wir sind mit einem leckeren Balkon-Frühstück in den Sonntag gestartet. Das ist eigentlich nur ein Nebenschauplatz Aber weil’s so schön war, doch noch ein „Gluschterli“:

Blog_2014-03-15_Fruehstueck1

Am Mittwoch hat mir Philip Hochuli beim Mittagessen Gesellschaft geleistet. Oder besser gesagt sein neues Kochbuch „VEGAN: Die pure Kochlust“. Nachdem ich bereits die Muffins gebacken habe – später mehr dazu – wollte ich unbedingt ein weiteres Rezept ausprobieren. Es wurden zwei. Zwei schnapsige. Der „Rote-Linsen-Salat“ von Seite 33 und „Leichtes Kohlrabigemüse mit frischen Kräutern und Sour Cream“ von Seite 55. Und nein, Schnaps gab’s keinen 😉

Der Linsensalat hat mir sehr gut gemundet! Ich war überrascht ob seines Geschmackes; das machen die wenigen, aber sorgfältig zusammengestellten Gewürze im Rezept aus. Zwar war es das erste Mal, aber bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich diesen Salat zubereite. Linsen sind sowieso heimliche Stars – insbesondere die roten: blitzschnell gekocht, kann auch ein hungriger Fux sich rasch eine leckere Portion Eiweiss auf den Tisch zaubern!

Ich LIEBE Sour Cream! Philips Variante mit dem Seidentofu hat mich begeistert und sofort überzeugt. Ich könnte sie täglich naschen – auf frischem Brot, als Gemüse-Dip oder im Salat 😛 Für mein Balkongarten-Mittagessen habe ich die Sour Cream zusammen mit dem Kohlrabigemüse verspiesen.

Gemüse dämpfe ich oft im eigenen Saft oder mit etwas Wasser. Das Rezept von Philip, die Kohlrabistifte in Weisswein und Bouillon zu kochen und zum Schluss mit Balsamicoessig abzuschmecken, war mir sehr bekömmlich.

Die Muffins habe ich bereits einen Tag vorher gebacken. Gemäss Rezept kämen Heidelbeeren in den Teig; schliesslich heisst das Rezept ja „Blueberry-Muffins mit Zimtkruste“. Da ich keine zur Hand hatte, verwendete ich kurzerhand tiefgefrorene Zwetschgen von unserem eigenen Baum, die ich klein schnippelte. Wow, war das lecker! Und das sogar ohne die Zimtkruste! Ich glaub, würd ich die auch noch machen, würde ich zum Krümelmonster mutieren 😛 Ach ja, das Rezept findet ihr auf Seite 136.

Abends dann ging’s rund! Es wurde gefeuert! Juhuuuu! Der Fux liebt das Feuer, die Glut, den Geruch des verbrannten Holzes in den Kleidern.

Da ich erneut mit knurrendem Magen in der Küche stand und um den Kühlschrank herum tigerte, musste es schnell gehen. Als Erstes habe ich den Tofu mariniert, so dass er wenigstens eine halbe Stunde durchziehen kann – trotz der kurzen Zeit ist er sehr aromatisch und sau- ähm, Pardon, tofulecker geworden! 😀

Tofu & Marinade: Rapsöl, ordentlich Salz und Pfeffer, Curry, Chili sowie etwas Senf in einer verschliessbaren Box mischen. Den Tofu in grosse Würfel schneiden, in die Box geben, mit dem Deckel schliessen und schütteln. So verteilt sich die Marinade wunderbar.

Gemüse: Das Gemüse sorgfältig waschen. Obwohl noch nicht Saison, habe ich mich hinreisen lassen, mir eine Zucchetti und zwei verschiedenfarbene Peperoni zu kaufen. Für mich ist das typisches Grillgemüse. Die Zucchetti in breite Scheiben und die Peperoni in grössere Stücke schneiden. Zusammen mit den marinierten Tofuwürfeln auf Holzspiesschen aufstecken und mit einem Pinsel das Gemüse mit der restlichen Tofumarinade einpinseln. Nun ist alles bereit für den Grill!

Kartoffeln: Ich habe mir drei kleine Kartoffeln in Folie gewickelt und wollte mir diese am Grill in der Glut backen. Leider habe ich mich in der Zeit verschätzt; da ich keine halbrohen Kartoffeln essen wollte, gab es dann stattdessen ein Stück Brot (keine Angst: die Kartoffeln landeten am nächsten Tagin einem Ratatouille!). Fazit: das nächste Mal bereits während des Durchglühens der Kohle in den Grill legen!

Sour Cream: Diese habe ich nun mit Schnittlauch und Peterli (Petersilie) ergänzt.

Das Nachtessen auf dem Grill war ein ganz spezieller Moment für mich. Die Vorbereitungen, das Feuern, das Grillieren und schlussendlich das Essen – auch wenn ich immer wieder eine Schicht mehr an wärmenden Kleidern übergestreift habe. Zum Schluss konnte ich den Mond und den Sternenhimmel bewundern. Könnte ich, würde ich nun grad den Mond anheulen vor lauter Freude!

Doch ich sag: „Pfoten in die Luft & tanz vor Freud!“
Euer werter VeganFox.

PS Hui, und beinahe hätte ich es vergessen… Dieser Beitrag entstand im Rahmen des Vegan Wednesday. Gesammelt wird bei muc.veg. Ich freue mich, endlich wieder mal mit dabei zu sein!! 😛

© evarin20 - Fotolia.com

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5 Gedanken zu „Die Balkongarten-Saison ist eröffnet! Vegan Wednesday #81

  1. Ui, das sieht bei dir ja echt schon richtig nach Sommer aus! Toll!

    Ich muss zugeben, ich grille gar nicht gern, aber die Beilagen und Salate esse ich immer gerne.

    Und das Kochbuch kenne ich noch gar nicht, direkt mal angucken…. Was ist denn das Geheimnis der Sour Cream? Ich hab ja Mayonaise aus Seidentofu für mich entdeckt 🙂

    lg Simone

    • Oh, Danke dir! Ja, es ist echt herrlich – ich freue mich an jedem sonnigen Tag aufs Neue über unseren Balkon. Danke für deinen Besuch und deinen Kommentar! Ich hoffe, dass auch du ein Plätzchen hast, an dem du die ersten Sonnenstrahlen einfangen und das tolle Nichtstun geniessen kannst? VeganFox.

    • Ja, es geht mir auch so! Wir haben das Glück, das unser Balkon Süd-Ost-Lage hat und durch die Fensterfront etwas geschützt ist; so konnten wir ihn letzte Woche bereits fleissig geniessen. Ich hoffe, dass du auch bald Freiluft geniessen kannst. Auf, auf, lass uns den Sommer suchen 🙂

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